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FSV Nieder Olm – VfR Nierstein 3:1 (1:1)

Am vergangenen Sonntag war man zu Gast in Nieder Olm. Auf dem Naturrasen kam der VfR sehr schnell in die Partie. Den Schwung mit einigen guten frühen Ballgewinnen nahm man mit und ging in der 6. Minute in Führung. Jan Weinbach wurde von seinem Bruder Tim bedient und erzielte das 0:1. Danach verlegte der VfR die Pressinglinie nach hinten und überlies dem FSV den Spielaufbau. Einige Ballgewinne wurden dann zu überhastet in die Spitze gespielt, sodass ein guter Konterversuch scheiterte. Nieder Olm bekam dann jedoch ab der 20. Minute deutlich mehr Zugriff. Immer wieder schlug man lange Bälle hinter die Abwehr, die nicht gut verteidigt wurden. Über die Außenbahnen kam man immer wieder durch doch in der Mitte war dann zunächst Schluss und man klärte vorm Schussversuch. In der 31. Minute dann wieder ein langer Ball auf die Außen, der FSV-Spieler zog in die Mitte an zwei Spielern vorbei und erzielte mit einem Flachschuss das 1:1, was zeitgleich das Halbzeitergebnis war.

In Halbzeit zwei gehörten ebenfalls die ersten Minuten dem VfR. Ein Torchance erspielte man sich nicht, jedoch setzte man besprochen Dinge aus der Kabine um und zeigte sich wesentlich verbessert im Spielaufbau. Doch als in der 60. Minute aus einem eigenen Einwurf, dann das 2:1 für Nieder Olm fiel, kippte die Partie zu Gunsten der Gastgeber. Nach dem Einwurf, schnappte sich der FSV den Ball, spielte einen Diagonalball und wieder setzte sich der Außenspieler gegen zwei Mann durch um frei vor Sebastian Neef aufzutauchen und das 2:1 zu erzielen. Danach hatte der FSV noch einige Chancen um das Ergebnis in die höhe zu Schrauben. Lediglich einer der Versuche fand den Weg ins Tor, in der 71. Minute lief man nach langem Ball über die Abwehr alleine auf Neef zu und erzielte das 3:1. Weitere Versuche konnte Neef parieren, sonst hätte es noch höher ausgehen können.

Fazit: Nach einer Führung zu wenig Gegenwehr und zu viel Passivität. Lange Bälle müssen in Absprache im Kollektiv besser verteidigt werden und grundsätzlich war es auf dem Platz zu leise. Die junge Mannschaft hat es nicht geschafft sich gegenseitig zu einer ordentlichen Leistung zu pushen.

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