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VfR Nierstein – Tus Marienborn 1:2 (0:0)

Am vergangenen Sonntag hatte man den Tus Marienborn 2 zu Gast in Nierstein. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel bei dem sich sowohl Marienborn als auch der VfR in den ersten 30 Min lediglich Halbchancen erspielten. Auf beiden Seiten, zunächst bei Marienborn dann beim VfR gab der Schiedsrichter einen Elfmeter nicht. Dann übernahm der VfR die Initiative und schnürte den Gegner in dessen Halbzeit ein. Mehrmals kam Tim Weinbach über seine Seite durch. Einmal scheitert er knapp am Außennetz, einmal schoss sein Bruder Jan nach dessen Flanke nur an den Pfosten. Ein weiterer Schuss von Jan Weinbach konnte der Torhüter parieren. So ging es trotz der Drangphase mit 0:0 in die Kabine.

Aus dieser Kabine kam der VfR dann jedoch gut. Man drängte auf das erste Tor Tim Weinbach war es dann in Minute 50., der wieder an seinem Gegenspieler vorbeizog, im 16ner gefoult wurde und den fälligen Elfmeter souverän verwandelte. 1:0 für den VfR. Die nächsten 10 Minuten waren dann ausgeglichen und der VfR verteidigte die Angriffe von Marienborn ohne große Not. Doch ab der 60. Minute kippte das Spiel zu Gunsten der Gäste. Marienborn wollte unbedingt und der VfR begann zu früh sich etwas auszuruhen und das Ergebnis zu verwalten. Mit dem Platzverweis der Gäste in der 70. Minute erreichte das Ganze dann seinen Höhepunkt. Man investierte nicht mehr so viel wie man sich vorgenommen hatte und verlor komplett den Faden. Das 1:1 nach einem Freistoß aus dem Halbfeld rüttelte den VfR zwar wieder wach, aber den Hebel konnte man nicht umlegen. Man hatte noch Möglichkeiten nach Einwurf oder Eckball, lief aber in der letzten Minute, nachdem man unbedingt den Siegtreffer wollte, in einen Konter, den der Gast aus Marienborn zu 1:2 Führung nutze.

Fazit: Ab Minute 60 zeigt der VfR nicht mehr die Leistung, die es benötigt um das Spiel zu Gewinnen. Glücklich gewinnt Marienborn, aber nicht ganz unverdient. Es gilt wieder näher zusammen zu rücken, Gas zu geben bis zum Schluss und es gemeinschaftlich besser zu machen.

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