Topheader VfR Nierstein: Rasen, Fussball, Fussballschuhe

Indiskutable Leistung beschert erste Heimniederlage der Saison

Der VfR war vorgewarnt. Mit Stadecken-Elsheim kam die beste Mannschaft der Rückrunde zum Tabellenführer. Die noch abstiegsbedrohten Gäste hatten auch die 0:4 Heimniederlage in der Vorrunde noch nicht vergessen. Bereits in der Anfangsphase gelang dem VfR nur wenig, schon da begann Stadecken-Elsheim Morgenluft zu wittern. Nierstein suchte in erster Linie spielerische Lösungen, die aber durch unzählige Fehlpässe und durch mangelhaftes Spiel ohne Ball, keinerlei Früchte trug. Die Gäste dagegen bissen sich bei sommerlichen Temperaturen mehr und mehr in die Partie. Bereits der 0:0 Pausenstand schmeichelte Nierstein. Auch nach dem Wechsel konnte der VfR den berühmten Schalter nicht umlegen. So war es nicht verwunderlich, dass Stadecken-Elsheim in der 49. Minute durch einen abgefälschten Schuss in Führung ging. Wer nun auf ein aufbäumen des VfR hoffte, wartete  an diesem Tag vergebens. Die Gäste, die während der ersten Halbzeit einen guten Eindruck hinterliessen, schraubten das Niveau gegen nachlassende Hausherren nochmals höher. So waren die Gegentreffer zum 0:2 und 0:3 eine logische Konsequenz. T.Klag betrieb in der 86. Minute mit seinem Kopfballtor zum 1:3 lediglich Ergebniskosmetik. Nur 2 Minuten später stellten die Gäste mit dem 1:4 Endstand den alten Abstand wieder her.

FAZIT: 3 Punkte aus 3 Spielen sind definitiv zu wenig, um den Tabellenplatz weiter behalten zu können. 2 grottenschlechte Spiele in Nieder-Olm und gegen Stadecken-Elsheim kosteten dem VfR den in der Vergangenheit herausgespielten Vorsprung. Wenn man sich nun nicht rechtzeitig auf die Grundtugenden des Fussballs besinnt und diese auch umsetzt, dann darf man sich nicht wundern, wenn es am Ende der Saison nicht für Platz 1 oder 2 reicht. Man muss wieder den unbedingten Willen an den Tag legen ein Spiel gewinnen zu wollen. Dazu gehören Kampf, Einsatz, Laufbereitschaft und mehr investieren als der Gegner. Von alledem war gegen Stadecken-Elsheim nichts zu sehen.

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