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FSV Nieder Olm – VFR Nierstein 3:0 (1:0)

Am vergangenen Sonntag war man zu Gast zum Spitzenspiel in Nieder-Olm. Nachdem man in der Woche zuvor die Aufstiegsrunde gebucht hatte, konnte man sich nun eine noch bessere Ausgangslage schaffen. Doch der Start ging leider in die Hose. Nach einer Pressingsituation wurde der Nieder Olmer Torwart zum Schlagen gezwungen und der lange Ball wurde per Kopf verlängert und der Nieder Olmer Stürmer überlupfte Neef im Eins gg Eins bereits in der dritten Spielminute. Diesen Schock verdaute man schnell und kreierte selbst die ersten Chancen im Spiel. Beide Mannschaften liefen in diesem Spiel früh an und störten eine geregelten Spielaufbau, aber wenn eine Mannschaft diesen zeigte dann war das phasenweise der VfR. Über Levin Przybysz’s rechte Seite kam man mehrmals gut durch, verpasste aber die ganz klare Torchance. Jan Weinbach kam ebenfalls nach Zuspiel von Tobias Kerz zu spät sodass der Torhüter den Ball aufnehmen konnte. In der 22 Minute fing man dann einen Ball im Aufbau der Heimelf gut ab und lief mit drei Spielern auf den letzten Verteidiger zu. Doch bevor der Ball gespielt werden konnte schnappte sich der Kapitän der Nieder Olmer das Trikot von Jan Weinbach und vereitelte diese Großchance. Nach erneutem Angriff über die rechte Seite stand Jan Weinbach einschussbereit, doch der Ball würde von einem Verteidiger noch abgefangen, landete zu dessen Glück jedoch knapp neben dem Pfosten. Auch der Gastgeber war stets gefährlich mit seinen beiden umtriebigen Stürmern, doch mehr als ein Schuss aus 18 Metern von Cygon sprang nicht dabei heraus

In Halbzeit zwei startete der VfR besser und hatte Pech, dass der Ball in einigen Situationen nicht einfach mal im Tor landete. Ein Linksschuss von Jan Weinbach parierte der Torhüter. Eine Flanke von Leon Dorsheimer fand am langen Pfosten Przybysz, der jedoch knapp daneben zielte. Und in zwei weiteren Situationen über die Außen hatte der Gastgeber immer noch ein Fuß dazwischen. So auch in der 80. Minute als Dorsheimer von rechts in den 16ner einlief und den Querpass leider nicht an den Mann brachte. Fast im Gegenzug erzielte dann Nieder Olm per Freistoß das 2:0. Damit öffnete der VfR und warf nochmal viel nach vorne, ohne nennenswerte Chance, die hatte der Gastgeber in der Nachspielzeit und erhöhte sogar noch auf 3:0.

Fazit: Ein zwar temporeiches, aber sehr zerfahrenes Spiel, das viel von langen Bällen geprägt war. Das frühe Pressing beider Teams störte den Spielfluss extrem. Am Ende setzte sich Nieder Olm aufgrund der Kaltschnäuzigkeit und der Cleverness durch. Man muss sich selbst vorwerfen, aus den vielen Situationen im letzten Drittel nichts gemacht zu haben.

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