Topheader VfR Nierstein: Rasen, Fussball, Fussballschuhe

Nierstein berappelt sich zu spät

Auf dem Weisenauer Rasenplatz kam Nierstein gut ins Spiel, und dominierte die ersten 10 Minuten deutlich. Mit dem ersten Weisenauer Angriff erzielten die Hausherren in der 10. Minute aus heiterem Himmel das 1:0. Nach kurzer Zeit der Verunsicherung war Nierstein wieder im Spiel und kam in der 27. Minute zum verdienten Ausgleich. Eine Ecke von D. Bajramovic köpfte B. Krummeck zum 1:1. Im Abwehrverband hatte der VfR auf dem glatten Untergrund so seine Probleme, und sah bei einigen Angriffen der Heimmannschaft alles andere als gut aus. So konnten die Weisenauer in der 36. und 44. Minute fast mühelos zum 3:1 Halbzeitstand in Führung gehen. Nach dem Wechsel investierte Nierstein mehr nach vorne, wurde dadurch alVfRlerdings für Konter anfällig. Die ein und andere Möglichkeit zum Anschlusstreffer hatte der VfR, konnte diese allerdings nicht nutzen. Passend zur Weihnachtszeit schenkte Nierstein in der 56. Minute nach katastrophalem Abwehrfehler den Weisenauern das 4:1. Danach schaltete Weisenau einen Gang zurück, und der VfR, auch beflügelt durch die Einwechslungen von M. Saar und D. Rau, übernahm plötzlich die Spielkontrolle. Jetzt zeigte Nierstein grossen Kampf um jeden Meter, und  den Willen das Spiel nicht aufzugeben. Einige Chancen wurden vergeben, bis endlich in der 72. Minute durch M. Saar das 4:2 gelang. Das gab Nierstein nochmals Auftrieb.Im Weisenauer Strafraum ging es stellenweise drunter und drüber, doch die Kugel wollte einfach nicht ins Netz. Erst in der 90. Minute konnte Kapitän N. Augustin einen Foulelfmeter zum 4:3 nutzen. In der dreiminütigen Nachspielzeit war der Ausgleich durchaus noch möglich. Zwei gute Chancen dazu fanden nicht den Weg ins Netz.

FAZIT: Zum Jahresabschluss fing sich der VfR eine unnötige Niederlage ein. Mit einem grundsoliderem  Abwehrverhalten der kompletten Mannschaft wären vier Gegentore absolut nicht notwendig gewesen. Man war mit dem Gegner auf Augenhöhe und hätte unbedingt einen Punkt einfahren können. Dafür aber reichte die letzte gute halbe Stunde des VfR leider nicht.

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