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VfR mit klarem Sieg in der Fremde

Kurios war, was vor dem Spiel passiert. Angekommen in Herrnsheim teilte der Gastgeber dem VfR die Spielortverlegung nach Pfeddersheim mit. Unter starkem Protest aufgrund der Kurzfristigkeit trat man trotzdem an und nahm man es so wie es kam. Der VfR von Anfang an die bessere Mannschaft erspielte sich Chance um Chance. Nach neun Minuten erzielte dann Kapitän Domi Paul nach Flanke von David Rau das 1:0 für den VfR. Die Angriffe rollten weiter und oft konnten die Zuspiele in die Mitte nur zum Eckball geklärt werden. In der 12. Minute spielte Janis Wagner einen Diagonalball zu Rau, der per Kopf den Torhüter überlupfte und zum 0:2 traf. David Rau vergab im Anschluss noch zwei Hundertprozentige, einmal hielt der Torwart sensationell und beim zweiten Mal verfehlte er knapp. Auch Dino Bajramovic scheiterte zwei Mal im Eins gegen Eins am Torhüter. Bis zur 30. Minute fand der Gastgeber nicht wirklich statt. Die erste Aktion die Herrnsheim jedoch hatte, führte zum Anschlusstreffer. Eine Flanke von rechts flog in den 5er, Sebastian Neef wehrte die Flanke ab, jedoch vor die Füße des Stürmers, der einschob. Nur zwei Minuten später erhöhte dann Rau nach langem Abschlag von Neef wieder auf 1:3. Doch auch dieser Führung folgte ein weiterer Anschlusstreffer. Alex Vollmer spielte Neef am 16ner unter Druck an, dieser verlor den Ball an den Stürmer und der schob zum 2:3 ein. Mit diesem schmeichelhaften Ergebnis ging es in die Halbzeit.

Den besseren Start in Halbzeit zwei hatte dann Herrnsheim. Ein Schuss der Wormser war jedoch zu harmlos für Neef. Doch dann hatte der VfR die große Kontergelegenheit, die der Herrnsheimer Verteidiger taktisch unterband. Da er schon Gelb hatte, flog er folgerichtig vom Platz. Nun drehte der VfR nochmal auf und erzielte nach schöner Aktion von Manuel Loos auf rechts, das 2:4 durch Tobias Krummeck in der 54. Minute. Nur zwei Minuten später erhöhte Micha Knöll auf 2:5 mit einem Schuss in den Winkel aus 22 Metern. Tobias Krummeck lies noch das 2:6 folgen, wieder auf Zuspiel von Loos. Den Schlusspunkt setzte Bajramovic nach Vorarbeit von Damian Pfahl.

Fazit: Der VfR macht es aufgrund der schlechten Chancenverwertung und unnötiger Gegentore in Halbzeit Eins spannend. Nur um das zu verdeutlichen, mindestens sechs 100% Chancen für den VfR und keine für Herrnsheim, Spielstand jedoch nur 3:2. Die Grün-Weißen fanden jedoch den Hebel und man zog davon und fuhr den nie gefährdeten Sieg ein.

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