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VFR Nierstein – TuS Marienborn 1:3 (0:1)

Am vergangenen Sonntag lud man den Gast aus Marienborn ein. Von Beginn an war der VfR wach und in der Partie. Bereits nach drei Minuten schnappte sich M. Steffens den Ball auf der rechten Seite nach einem Luftzweikampf und lief aus Spitzen Winkel aufs Tor zu. Sein Schuss konnte jedoch gehalten werden. Kurz drauf auch Marienborn mit der ersten Chance, nach einer Unachtsamkeit in der Defensive stand ein Offensivmann frei vorm Tor und verzog. Der VfR war gut organisiert und war das Spiel weiter offen. 20 Minuten waren gespielt als der VfR die nächste gute Chance verbuchte. Der starke Damian Pfahl wuselte sich über die linke Seite durch, seine Flanke konnte in der Mitte geblockt werden und der VfR Nachschuss ging nur haarscharf am Pfosten vorbei. In der 32. Minute dann jedoch der Schock. Ein Eckball flog halbhoch durch den 5-Meter-Raum und konnte am langen Pfosten zum 0:1 über die Linie gedrückt werden. Der VfR schüttelte sich kurz und machte mutig weiter. Zur Halbzeit blieb es jedoch bei diesem Ergebnis.

In Halbzeit zwei verlagerte sich die TuS in die eigene Hälfte und konterte. Doch zunächst hatte der VfR die große Chance. Pfahl bediente Tobias Krummeck im 16ner, der drehte sich am Gegenspieler vorbei wurde jedoch regelwidrig am Schuss gehindert. Der Elfmeterpfiff blieb aber aus. Als danach, Bastian Krummeck sich mit einem Vorstoß nach vorne begab, konnte Marienborn den Ball abfangen und spielte schnell nach vorne. Die fehlende Absicherung für Krummeck rächte sich. Im 3 gg 1 spielte Marienborn den Konter sehenswert aus und erhöhte in der 61. Minute auf 0:2. Die passende Antwort lieferte jedoch der VfR. Pfahl auf links, setzte sich durch und bediente Tobias Kerz im 16ner der auf 1:2 verkürzte. Nun drückte der VfR und Marienborn hatte so seine Probleme im Spielaufbau. Als der VfR in der 70. Minute dann auf 3er Kette umstellte um noch mehr Druck nach vorne ausübte, setzte Marienborn den nächsten guten Konter und erhöhte wieder auf 1:3. In der 78. Minute erhielt der Gast noch die Gelb-Rote Karte durch wiederholtes Foulspiel, was gleichbedeutend der Startschuss für die Schlussoffensive war. Kurz vor Schluss setzte sich Steffens auf der rechten Seite durch und schlug den Ball flach ins Zentrum. Der eingewechselte Jan Weinbach verfehlte diesen Ball knapp, sodass es beim 1:3 blieb.

Fazit: Erneut ein vermeidbares Standardgegentor, dass den VfR zwing mehr zu riskieren und zu öffnen. Marienborn vor allem im Umschaltspiel in die Offensive stark. Der VfR muss sich erneut vorwerfen die Chancen nicht genutzt zu haben. Die erneute Chance auf 3 Punkte hat der VfR nächsten Sonntag in Klein- Winternheim.

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