Topheader VfR Nierstein: Rasen, Fussball, Fussballschuhe

Unnötiger Ausgleich kurz vor Schluss

Als überraschender Tabellenführer reiste der VfR zum Derby beim FSV Oppenheim. Es galt einige Ausfälle zu kompensieren, was Nierstein auch weitgehenst gelang. In Halbzeit eins hatte der VfR ein spielerisches Übergewicht und dominierte das Geschehen, ohne jedoch die großen Torchancen herausspielen zu können. Von den Hausherren war nur sehr wenig zu sehen. Trotzdem erzielte Oppenheim quasi aus heiterem Himmel in der 41. Minute das 1:0. Nierstein zeigte sich nicht geschockt und egalisierte nur 3 Minuten später. Torschütze war T. Kerz nach feiner Vorarbeit von B. Krummeck. Mit dem 1:1 ging man auch in die Pause. Die Zuschauer hatten bis dahin ein zerfahrenes, durch viele kleine Fouls ständig unterbrochenes Spiel gesehen. Eine Viertelstunde nach dem Wechsel flankte T. Kerz punktgenau auf J. Wagner, der per Kopfball die Niersteiner Führung besorgte. Der VfR blieb am Drücker, versäumte aber bereits schon zu diesem Zeitpunkt den Sack zuzumachen. In der 77. Minute glich Oppenheim dann per Foulelfmeter zum 2:2 aus. Nur 5 Minuten später verwertete M. Andreas eine Flanke von M. Loos energisch zur 2:3 Führung. Danach hatte D. Marquez eine gute Gelegenheit zum 2:4. Er scheiterte ebenso, wie kurze Zeit später Kapitän N. Augustin mit einem Lattentreffer. In der 90. Minute dann der bittere unnötige Ausgleich. Oppenheim erhielt einen Freistoss auf Höhe der Mittelline und schlug diesen in den Strafraum des VfR. Die gesamte Abwehr stand Spalier und schaute zu, wie ein Oppenheimer unbedrängt den Ausgleich erzielte. 2 Minuten später war das Derby mit dem 3:3 Endstand beendet.
FAZIT: wäre man vor dem Spiel durchaus mit einem Auswärtspunkt zufrieden gewesen, muss man sich dem Spielverlauf zufolge über 2 verschenkte Punkte ärgern. Ein Sieg war drin, und wäre auch verdient gewesen. Dafür hätte es eine größere Konsequenz im Abschluss und eine konzentriertere Leistung in der Abwehr bedurft. Trotzdem hat der VfR unter dem Strich die englische Woche mit einem Sieg, einem Unentschieden und einer Niederlage, als Aufsteiger vernünftig gemeistert.

 

 

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