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TSG Hechtsheim – VFR Nierstein 2:5 (0:2)

Letzten Sonntag war man zu Gast bei der aktuell noch sieglosen TSG Hechtsheim. Von Beginn an wollte der VfR druck machen und die vorhandene Verunsicherung beim Gastgeber ausnutzen. Das funktionierte dann auch wie gewünscht. Der erste Angriff landete direkt im Tor. Bastian Krummeck setzte mit einem schönen Ball hinter die Kette Levin Przybysz in Szene, dessen Flanke zu Tobias Krummeck flog, der den Ball technisch stark per Dropkick mit seinem etwas schwächeren linken Fuß, wuchtig über die Linie bugsierte. Der VfR wollte in den nächste  Minuten nachlegen und hatte mehrere Chancen zum 2:0. Jan Weinbach vergab eine Doppelchance und auch Przybysz verzog. Ab der 15 Minute jedoch verflachte das Spiel. Der Zugriff war nicht mehr da und die nötige Gier fehlte. So wurde es ein fahriges Spiel. Leon Dorsheimer probierte es in der 25. Minute noch per Distanzschuss, der sein Ziel jedoch verfehlte. In der 34. Minute war es dann wieder Tobias Krummeck, der erhöhte. Nach flacher Hereingabe von Jan Weinbach, erzielte Krummeck das Tor per Hacke. Bis kurz vorm Pausenpfiff schaffte es keine Mannschaft sich Chancen zu erspielen. Dann hatte die TSG ihre erste Chance im Spiel. Vom 16ner Eck visierte ein Spieler das lange Eck an, scheiterte jedoch knapp.

In Halbzeit zwei wollte man schnell die Entscheidung erzwingen und suchte den Weg nach vorne. Wieder war es Jan Weinbach, der im letzten Moment am Schuss gehindert werden konnte. Wieder verpufften die guten ersten Minuten in der Halbzeit und man schaltete in Sachen Engagement mindesten einen Gang zurück. Hechtsheim durfte plötzlich mitspielen und machte seine Sache gut. So gut sogar, dass sie nach einem Freistoß in der 66. Minute auf 2:1 verkürzten. In der Folge glaubte Hechtsheim an sich und der VfR konnte den Hebel nicht umlegen. Eine gute Chance hätte beinahe zum 2:2 geführt, doch man klärte in höchster Not. Die letzten 15 Minuten war dann die Zeit der Einwechselspieler. In der 79. Minute erlöste Dino Bajramovic seine Farben als er mit einem sehenswerten Schuss in den Winkel, nach Zuspiel von Tim Weinbach auf 3:1 erhöhte. Dann leitete Tobias Kerz in einem Konter den Angriff super ein, ein Diagonalball auf Tim Weinbach, eine Flanke auf Tobias Kerz und es steht 4:1. In der 90 Minute fehlte die Absprache in der Hintermannschaft nach einem langen Ball und es stand plötzlich 4:2. Joker Bajramovic stellte mit dem Abpfiff den alten Abstand wieder her. Wieder wurde er von Tim Weinbach bedient.

Fazit: Guter Start ins Spiel mit voller Kontrolle über dieses, danach leider unnötig nachgelassen und den Gegner zurück ins Spiel geholt. Fehlendes Zweikampfverhalten und fehlende Gier das Spiel rechtzeitig zu entscheiden ließ das Spiel zwar nicht kippen aber schürte Gefahr die Führung zu verspielen

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